Veränderung und Wandel - immer Deine Entscheidung

Der morgendliche Wald im Spätherbst kurz nach Sonnenaufgang. Alles ist noch feucht von den Nebeln und Blätter fallen unaufhörlich.

Es ist wieder mal Sonntagmorgen, ca. 7:10 Uhr. Wir haben Mitte Oktober und draußen kann man gerade mal erahnen, dass es eventuell heute wieder Tag werden könnte.

Meine Hündin Noemi wartet schon geduldig in der Nähe der Leine darauf, dass es losgeht. Sie wartet schon etwa 40 Minuten – wie jeden Morgen. Ganze 20 Minuten hat sie zuvor mit mir meditiert (die Zeit am Morgen ist einfach die beste zum Meditieren) – und dabei laut geschnarcht und danach hat sie sich ca. 15 Minuten neben mich gelegt und mir beim  5-Tibeter turnen zugeschaut (zum Mitmachen konnte ich sie noch nicht bewegen). Nun fühle ich mich denn auch startklar.

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Die Sonne kommt jetzt langsam hinter den Bergen hervor und ich fahre, wie jeden Sonntag, ein gutes Stück aufwärts auf ein Hochplateau hinter unserem Dorf. Hier oben ist es bereits taghell aber auch ein gutes Stück kühler als unten.

Noch herrscht der Nebel vor – aber bald wird die Herbstsonne stärker und verdrängt ihn

Unser Weg führt zuerst an einigen Häusern vorbei – es ist wunderbar still. Ich höre nur meine eigenen Schritte. Eine riesige Linde in der Mitte der paar Häuser trägt wunderschöne sich gelb und braun färbende Blätter. Eindeutig – es ist Spätherbst.

Dann marschieren wir an Kühen vorbei. Auch jetzt sind noch jede Menge Kühe auf der Weide. Sie mögen es kühl und der Tag verspricht ja wieder sonnig und warm zu werden. 200 m weiter sehe ich, wie eine schwarze Katze unseren Weg quert – mit einer riesigen Feldmaus im Maul.

„Respekt“, denke ich, weil die Katze entweder jung oder klein gewachsen ist. Auf jeden Fall kann sie mit ihrer Beute kaum laufen, geschweige über die Wiesen vor uns davonlaufen. Aber sie ist ganz schön schlau und flüchtet sich zwischen die Beine der grasenden Kühe mit ihrer Beute. Verdutzt schauen die Kühe sich um – wohin ist jetzt dieses kleine schwarze Fellknäuel mit etwas grauem im Maul entschwunden? Lustig.

Eine wunderbare Stille um uns und links und rechts nur Wiesen – so schlendern wir beide dem Wald entgegen. Ich warte auf den Hund, der irgendetwas dringend erschnüffeln muss.

Mein Blick und meine Gedanken wandern. Vom Wald her kann man immer wieder ein rascheln hören. Ein ängstlicher Mensch könnte vermuten, dass in der nächsten Sekunde ein Wildschwein durchs Dickicht am Waldrand bricht.

Tatsächlich sind es die trockenen Blätter und die Saat der Bäume, wie zum Beispiel die Eicheln, die jetzt in Scharen von den Bäumen fallen. Die Vögel haben zu singen begonnen, weil die Sonne wunderbar hinter der Kuppe erscheint und man könnte vermuten, dass kein Herbsttag sondern ein kühler Frühlingstag anbricht.

Aber nein. Da ist noch etwas anderes spürbar.

Diese Herbsttage sind wunderschön anzusehen, besonders bei Altweibersommer-Wetter. Aber sie tragen auch das letzte Aufbäumen der Natur in sich. Das letzte Zeigen des „schau mich an, wie stolz bin ich in all meiner Pracht“.

Es fehlt der Drang, den der Frühling in der Natur auslöst. Dieses endlich – endlich wieder erblühen dürfen. Dieses „in-sich-zurückziehen“ der Bäume ist spürbar. Überall ist Wandel – Umbruch in eine andere Zeit.

Herbstwandel – dieser Zeitenwandel ist auch bei Menschen spürbar. Die einen fürchten sich vor den grauen Tagen des Alleinseins. Die anderen freuen sich auf Lichterglanz, heißen Tee mit Freunden, Kuscheldecke und gemütliches Sitzen am warmen Ofen.

Es ist immer nur meine Entscheidung

Wandel, Umbruch, Veränderungen. Nie bleibt etwas für immer, so wie es gerade ist. Für die einen eine schlimme Vorstellung – für die anderen ein Hoffnungsschimmer.

Wie wir uns in verändernden Situationen, Krisen und Umbrüchen hineinbegeben, das ist auch immer unsere eigene Entscheidung. Wir sind Menschen. Natürlich trauern wir, sei es um einen geliebten Menschen, der uns verlassen hat, um das faltenfreie Gesicht, dass man vor 30 Jahren noch hatte oder um die eigene Gesundheit.

Self-Empowerment

Jeder kann in seiner individuellen Situation für sich mehr tun – viel mehr als nur Vergangenem hinterher zu trauern. Wenn die Zeit dafür reif ist,  können wir für unser „Self-Empowerment“, für das „sich-selbst-stark-machen“ sehr viel tun.

Unabhängig davon, ob wir wütend darüber sind oder trauern: Wir können unseren eigenen Frühling oder Sommer – vergangene Zeiten – nicht mehr zurückholen, genau so wenig, wie wir die fallenden Blätter im Herbst wieder an die Bäume kleben können.

Verpasse nicht den entscheidenden Punkt

Natürlich ist es für das eigene "heil werden" positiv, um einen Menschen oder etwas Verlorenes zu trauern, aber wir müssen bereit sein, an einem bestimmten Punkt die Entscheidung zu treffen, unser Leben wieder dem Neuen oder eben anderen Menschen zuzuwenden.

Verpassen wir diesen Punkt – verpassen wir unser Leben

Es ist immer Deine eigene Entscheidung, wie Du mit dem, was Dich oftmals unerwartet trifft, umgehst. An diesem Punkt bist Du mit Dir alleine. Das kann Dir keiner abnehmen. Aber niemand ist qualifizierter als Du, Entscheidungen für Dein Leben zu treffen – also übernimm zu 100% die Verantwortung für Dein Leben. 

Abschiede und Veränderungen. Wir können sie nicht aufhalten. Wir können nur immer wieder überprüfen, wie wir mit ihnen umgehen.
Abschiede, Wandel, Veränderungen kommen – immer im Leben – und sie gehen auch wieder, damit Neues beginnen kann.  Also gehe mit dem Wandel, nimm das an, was das Leben Dir gibt und mache das Beste und tollste daraus, was Dir einfällt. Und damit wünsche ich Dir ein hoffnungsvolles und geniales Leben!

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Tipp: Wenn Du gerade sehr tief in Deiner Problemstellung steckst und Hilfe brauchst, um das Ende des Tunnels wieder sehen zu können, dann scheue Dich nicht, mich über den Support zu kontaktieren. Gerne beantworte ich Dir Deine Frage oder wir vereinbaren einen Termin.

Ich bin Coach Jeannette von Mep-Konzept

Hier ist der Link zum Support: https://mep-konzept.info/support/https://mep-konzept.info/support/

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