Wie Dir Trigger schaden

Onlinekurs: Achtsamkeit 1

Lektion: Wie Dir Trigger schaden im Umgang mit Menschen

Definition Trigger in Wikipedia

Wikipedia/Psychologie: „Ein Trigger kann durch einen Schlüsselreiz einem sogenannten Flashback ausgelöst werden. Die betroffene Person hat ein durch den Trigger ausgelöstes plötzliches, intensives Wiedererleben eines vergangenen Erlebnisses oder eines früheren Gefühlszustandes. Das kann so stark sein, dass die Person unfähig ist, sie als Erinnerung zu erkennen und erlebt sie förmlich als aktuelles Ereignis.“ Soweit Wikipedia.

Fast jeder Mensch hat einen Trigger

Bis zu 97% aller Menschen, so schätzen Wissenschaftler, sind mit Triggern belegt. Diese hindern sie auf irgendeine Art und Weise an einem ruhigen und selbstbestimmten Leben. Warum? Weil sie im Körper und im Gehirn verhaftet bleiben – zumeist lebenslang.

 Sie ziehen sich irgendwo in eine winzig kleine Ecke des Körpers zurück, bis – ja genau bis zu dem Moment, wo eine Situation entsteht oder wir an einen Ort kommen oder wo wir an einen Menschen geraten, der vermutlich unbewusst diesen Trigger auslöst.

Je nachdem was für ein Trigger das ist, spüren wir schlagartig Wut, Aggression, Schuld, Angst, Verzweiflung, Ohnmacht bis hin zu einer Art innerer Stumpfheit – wir sind innerlich so aufgewühlt, dass klar denken nicht mehr möglich ist. Unser Umfeld ist meist total perplex: „Was ist los, so kennen wir Dich gar nicht …“

Dieser Button signalisiert Dir "Alarm"

Was sind Trigger in der Praxis?

Das lässt sich an Beispielen wohl am besten festmachen.

Eine Klientin, die in ihrer Kindheit von ihrer Mutter misshandelt wurde hat, auch wenn sie über die vielen Jahre bereits sehr daran gearbeitet hat und ihrer Mutter verziehen, immer wieder Momente, wenn sie mit ihrer Mutter spricht oder diese sie einmal im Jahr besucht, an denen sie das Gefühl hat auch als Erwachsene selbständige Frau auf Abstand gehen zu müssen oder
Je nachdem was für ein Trigger das ist, spüren wir schlagartig Wut, Aggression, Schuld, Angst, Verzweiflung, Ohnmacht bis hin zu einer Art innerer Stumpfheit – wir sind innerlich so aufgewühlt, dass klar denken nicht mehr möglich ist. Unser Umfeld ist meist total perplex: „Was ist los, so kennen wir Dich gar nicht …“ nicht widersprechen zu dürfen.

Sie weiß, dass ihr nichts mehr geschehen kann, aber diese Muster sind so alt und so tief im Gehirn und im gesamten Körper eingegraben, dass diese sie immer wieder triggern, zum Beispiel wenn ein bestimmter Satz fällt, eine bestimmte Situation mit der Mutter entsteht, signalisiert der Körper: Alarm – Achtung, lieber still sein, sonst gibt es Schläge. Sie wird dann ruhig und immer kleiner – geht in Deckung.

Ein ganz anderer Trigger aktiviert sich bei einer anderen Klientin. Sie hat vor einigen Jahren bei einem unverschuldeten Autounfall ihren Freund verloren. Als sie zu mir kam, konnte sie nicht an dieser Stelle auf der Landstraße vorbeifahren. Sie hatte es schon oft versucht, aber jedes Mal blieb sie kurz davor zitternd im Auto sitzen und konnte einfach nicht daran vorbeifahren. Sie machte kilometerweite Umwege und wusste nicht, wie sie diese Situation in den Griff bekommen könnte. Sie sagte, es sei wie eine imaginäre Grenze an der sie angehalten wird und jemand würde dann sehr bestimmt zu ihr sagen: „Keinen Schritt weiter …“

Trigger sind selten rational …

Es gibt also völlig unterschiedliche Trigger mit unterschiedlichen Reaktionen und verbunden mit völlig unterschiedlichen Ereignissen.

Sie können in der Kindheit liegen, in der Jugend, im Erwachsenen- alter. Ja – sie können sogar in einem unserer Vorleben liegen.

Beispiele hierzu: Nimm mal an, Du wurdest als kleines Kind von einem großen Hund gebissen. Als Erwachsene bist Du viel größer als Hunde, hast aber immer noch Angst. Jedes Mal, wenn Du an einem Hund vorbeigehst, wird der Hund in Deiner Vorstellung größer und größer und Du wirst wieder zum kleinen Kind, das Angst hat.

Du hast also eine Hundephobie entwickelt und da ist für jeden wohl der Fall klar.

Anders sieht es bei einem Klienten aus, der zum Beispiel Höhenangst hat und überhaupt keine Ahnung warum. Er kann seit über 30 Jahren weder auf eine Bergwanderung gehen noch auf einer Passhöhe mit dem Auto anhalten, um die Aussicht zu genießen. Wo kommt das her? Hier sieht die Sache schon anders aus – wo ist hier die Ursache?

Wo ist die Ursache für diesen Trigger?

Besonders wenn die Höhenangst sich mit den Jahren verschlimmert, sodass er sich schlussendlich nicht einmal mehr im Auto über eine Passtraße getraut hat. Das behindert Dein Leben enorm.

Ich habe schon erlebt, dass ein Mensch sich ohne offensichtlichen Grund nicht traut, mit dem Auto in einen Tunnel einzufahren und schweißnass und zitternd vor dem Tunneleingang am Strassenrand stehen bleibt – auch da steht man oft kopfschüttelnd davor und fragt sich: wo ist der Grund?

Wie behindern Trigger Dich?

Besonders wenn Du in Deiner Selbständigkeit Dienstleistungen oder Produkte anbietest, wo es erforderlich ist, dass Du ruhig und bestimmt mit Menschen umgehst, solltest Du achtsam bei Dir sein und sehr aufmerksam in folgenden Punkten auf Dich achten:

  1. Der Umgang mit einer bestimmten Art von Mensch kann in Dir Gefühle aufkommen und brodeln lassen, wie in einem Vulkan, der kurz vor dem Ausbruch steht
  2. oder solche Begegnungen lösen flottierende Ängste in Dir aus (quasi „umherfliegende“ Ängste), die Du einfach nicht zuordnen kannst, die Dich aber hemmen, im sicheren Umgang mit solchen Kunden.
  3. Bestimmte Orte wirken beunruhigend auf Dich, so dass Du Dich nicht mehr voll auf das konzentrieren kannst, was Du gerade tust
  4. Du kommst in Situationen, in denen Du das Gefühl hast, nichts mehr zu wissen. Dein Inneres ist so aufgewühlt und gleichzeitig so leer, dass Dir keine Worte mehr einfallen bis dahin, dass Du nicht mehr weißt, wie Dein Name ist.

Jetzt wo Du weißt, wie Menschen, Orte, Situationen Dich triggern können, kannst Du beginnen, genauestens auf Dich zu achten.

Das ist selbstbezogene Achtsamkeit: Überprüfe Deine Gedanken, sage nie etwas einfach so – nur damit es gesagt ist. Handle immer ruhig und bestimmt.  

Mein Fazit: Trigger sind nur ein Echo aus der Vergangenheit. Mit viel Achtsamkeit zu Dir selbst, kannst Du sie erfolgreich in die Vergangenheit zurückschicken.

Wie Dir Trigger schaden im Umgang mit Menschen

Egal welche schlimmen Erfahrungen oder Erinnerungen Du an bestimmte Situationen, an bestimmte Menschen oder Orte hast, egal welche Rucksäcke Du mit Dir rumschleppst:

Dies alles gehört nicht mehr ins JETZT. Nicht in diese Gegenwart. Trigger aus der Vergangenheit können Deine Gegenwart schwer belasten und Dich nicht zu 100% in Deine Energie kommen lassen.

100% Energie brauchst Du aber, wenn Du erfolgreich Selbständig sein willst.

Also beginne, auf Dich zu achten und genau Deine Gefühle zu beobachten, wann was in Dir auslöst.

Allein schon mit dem Beobachten beginnst Du, eine andere Haltung zum Problem einzunehmen. Diese Erkenntnis wird Dir enorm helfen.

Starte gleich heute damit – für Deine erfolgreiche Zukunft!
Ich wünsche Dir einen energiereichen Tag.

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Mein Angebot:

Wenn Du Dich in einem der genannten Beispiele oder ähnlichen Situationen wiedergefunden hast, dann sprich mich gerne an.

Wir gehen gemeinsam den Symptomen auf den Grund und finden die individuelle Ursache mithilfe meines eigenen Testsystems auf Basis einer systemischen Bioresonanz-Methode.

Für eine erfolgreiche Selbständigkeit braucht es 100% Energie – und dafür bin ich gerne für Dich da.

Coach Jeannette von MeP-Konzept

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