Komme mit Dir ins Reine

Nimm mal an, eine Freundin würde auf Dich merkwürdig ungehalten reagieren. Natürlich tut ihre scharfe Antwort weh – aber Du willst mit der Situation umgehen und sie verstehen. Egal, ob Du nach einem heftigen Disput die Freundschaft beendest oder ob die Wellen sich wieder glätten lassen:

Nimm es nicht zu persönlich!

Versinke nicht in Selbstmitleid – egal vor welche kritischen Situationen Du im Leben gestellt wirst. Selbstmitleid wird Dir niemals weiterhelfen. Du wirst Dich in Gedanken verstricken und in Annahmen. Dabei hast Du keinen Schimmer, warum Dich jemand so behandelt.

Überwindung um zum Ziel zu kommen

Aber wenn Du alles, was Dich richtig heftig trifft, einfach zu Dir nimmst, dann bist Du schnell in einer Falle.

Mit sich selbst im Reinen sein heißt die Devise und ist die beste Art sich vorzubereiten auf alles, was Dir in Deinem Businbegegnen wird.

Du kannst die heutige Übung „Die entscheidenden 5 Fragen, um mit sich ins Reine zu kommen“ als pdf herunterladen

 


Hier ist der Text zur Übung: Die entscheidenden 5 Fragen, um mit sich ins Reine zu kommen

 

 

Bei dieser Übung geht´s tatsächlich um´s „Überwinden“. Im vorhergehenden Email Text habe ich das Beispiel mit dem Teamleiter und dem „Omega-Huhn“ gemacht.

Wer sich mitunter in dieser Rolle fühlt und unbedingt raus will Richtung „Alpha-Huhn“, der muss sich selbst überwinden. Das bedeutet auch: Die volle Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

Du kannst Dir jede Unterstützung holen, die Du kriegen kannst, aber die Entscheidung den Schritt zu gehen und ein lautes NEIN zu den Menschen zu sagen, die Dich klein halten wollen – den Schritt musst Du selbst machen. Dazu gehört Überwindung und eine große Portion Mut.

Die Voraussetzung dazu ist, dass Du völlig mit Dir im Reinen bist. Falls nicht, zupfst und kämpfst Du immer noch an Dir und mit Dir. Bist da nicht zufrieden mit Dir und findest hier noch eine Begründung warum was nicht geht.

Also jetzt los mit der heutigen Übung und beantworte einfach für Dich die folgenden 5 wichtigen Fragen. Fühle Dich ganz ehrlich in die Situationen ein.

 

Frage 1

Wie oft am Tag fühlst Du Dich gut? 1 mal, 2 mal oder gibt es viele Situationen am Tag, an denen Du sagen kannst: wie schön! Mir geht´s richtig gut!

 


 

Frage 2

Zuerst einmal hier die 1. abgekürzte Version einer Parabel des alten Meisters Dschuang Dsi.

Stell Dir vor, Du willst ein Picknick machen und treibst mit Deinem Kanu auf einem langsam fließenden Fluss. Plötzlich hörst Du einen lauten Schlag, es kentert und Du fällst ins Wasser. Prustend tauchst Du auf und siehst: Jemand hat das Kanu absichtlich umgedreht, um Dir einen Streich zu spielen. Wie fühlst Du Dich?

 


Jetzt die 2. abgekürzte Version der Parabel

Stell Dir vor, Du willst ein Picknick machen und treibst mit Deinem Kanu auf einem langsam fließenden Fluss. Plötzlich hörst Du einen lauten Schlag, es kentert und Du fällst ins Wasser. Prustend tauchst Du auf und siehst: Ein großer Baumstamm ist stromabwärts getrieben und hat Dein Kanu gerammt. Wie fühlst Du Dich jetzt?

 


In beiden Fällen sind die Fakten und das Ergebnis das gleiche: Das Picknick ist verdorben, Du bist nass und es ist kalt…

Beim ersten Fall kannst Du das Gefühl haben, dass Du persönlich angegriffen wurdest und fühlst Dich wahrscheinlich schlechter. Vielleicht suchst Du nach Begründungen, warum der andere ausgerechnet Dich ausgesucht hat für den Streich.

Im Grunde ist es allerdings so, dass die meisten Dinge, die uns im Leben passieren, einschließlich Baumstämme, die im Wasser treiben und merkwürdiges Tun anderer Menschen, verschiedene Ursachen haben, die nicht direkt etwas mit uns zu tun haben.

 

Frage 3

Bei welchen Situationen nimmst Du etwas persönlich?
Sei achtsam dafür, wie sich das anfühlt. Und dann nimm wahr, wie es sich anfühlt, wenn Du ganz bewusst das Gefühl loslässt, persönlich das Ziel gewesen zu sein.

 


 

Frage 4

Fühle Dich richtig rein in die Situation der Team-Sitzung aus der Email. Warum denkst Du, hat der Teamleiter versucht, Dich vor versammelter Truppe bloßzustellen?

 


Alle Dinge, die Dir jetzt gerade einfallen, können möglich sein. Sei aber vorsichtig, mit Vermutungen, die Du über die Absichten anderer anstellst. Vielleicht war es gar nicht so. Denke bewusst daran, dass alles, was Dir eingefallen ist, Deine eigene Bewertung über den anderen ist.

 

Frage 5

Versuche für den Teamleiter Mitgefühl zu empfinden. Vielleicht ist er gerade unglücklich, weil er eine Scheidung hinter sich hat, weil sein eigener Chef ihn ungerecht behandelt…..und lässt seine Wut an den falschen Menschen aus.

Dieses Mitgefühl wird Dich nicht schwächer machen – im Gegenteil – wenn Du erkennst, dass nicht Du die Ursache bist, wird es Dir besser gehen.

 

Komme in Frieden mit Dir!

                                                     Quelle: Just one thing, Dr. Rick Hanson

Autorin: Jeannette Akermann im Juni 2018
Vitaltherapeutin/ Resilienz-Trainerin/
Fachperson für Holistische Gesundheit

Jeannette Akermann ist ausgebildet und lizensiert für die Trainingsmethode
„Erfahrungsbasierte positive Neuroplastizität“,  Dr. Rick Hanson, USA

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