Übung Such Dich selbst bei Google und Co.

Was wird über Dich (und Dein Unternehmen) im Internet geredet?

Das herauszufinden, ist Deine heutige Aufgabe! Dabei gehst Du bitte wie folgt vor:

Lege Dir einen Ordner mit dem Titel „Mein Image“ an.
Idealerweise tust Du das direkt auf dem Desktop, damit Du jederzeit schnell darauf zugreifen kannst.

Lege Dir in diesem Ordner zwei Textdateien an (zum Beispiel mit Word), mit den Titeln „mein persönliches Image“ und „mein Firmen-Image“.
Lass beide Dokumente bitte gleich geöffnet, denn Du brauchst sie jetzt.

Öffne die Suchmaschine Google und gib dort Deinen Vor- und Nachnamen als Suchbegriff ein. Schau Dir die Suchergebnisse an und kopiere Dir die URLs (also die jeweiligen Internetadressen) in Dein Dokument „mein persönliches Image“. Vielleicht sortierst Du sie dabei gleich in Kategorien wie „Berichte über mich als SportlerIn“, in meiner „Funktion als Kirchenvorstandsmitglied“, beim „Stadtfest“, … je nachdem, was auf Dich zutrifft.

Wiederhole nun diese Schritte mit dem Namen Deiner Firma. Du kopierst Dir die URLs diesmal in Dein Dokument „mein Firmen-Image“ und sortierst nach beruflichen Kategorien wie „eigene Pressemitteilungen“ und „Medienberichte über Verbandsaktivitäten“, „Bewertungen von Kunden in Kundenportalen und in den sozialen Netzwerken“, … je nachdem, was auf Dich zutrifft.

Wiederhole beide Suchen wie beschrieben nun noch mit weiteren Suchmaschinen, wie zum Beispiel Bing oder DuckDuckGo.

 

Such Dich selbst bei Google und Co. – was bringt Dir das jetzt?

Du hast nun eine erste Übersicht darüber, was im Internet über Dich und Dein Unternehmen zu lesen ist. Also kannst Du zum Beispiel

  • auf Bewertungen antworten und Dich für positive Bemerkungen bedanken oder auf negative Äußerungen eingehen und eine Lösung des Kundenproblems anbieten. Mein Tipp: Sieh Kritik nicht als Katastrophe an, sondern als Chance, Deinen souveränen Umgang mit Beschwerden der „Internetgemeinde“ öffentlichkeitswirksam darzulegen.
  • bei den Zeitungen Bezug auf veröffentliche Artikel nehmen und einen redaktionellen Beitrag anbieten. Mein Tipp: in Zusammenhang mit einem Gewinnspiel entsteht ein Mehrwert für die Leserschaft der Zeitung. Darüber freuen sich die Verantwortlichen. Hüte Dich jedoch davor, auf die weitere Gestaltung der Reportage Einfluss nehmen zu wollen! Niemand lässt sich gerne vorschreiben, wie sie/ er die eigene Arbeit zu machen habe. Dies gilt insbesondere für diesen ganz besonderen Menschenschlag, der tagtäglich an vorderster Front für unsere Grundrechte wie Meinungsfreiheit und Pressefreiheit kämpft.
  • herausfinden, welche Aktionen Deinerseits besonders häufig zu (von Dir gewünschten) Reaktionen seitens der Medien geführt haben. Mein Tipp: berücksichtige ähnliche Aktionen mindestens einmal jährlich in Deinem Jahresmarketing. Achte dabei darauf, dass Du Variationen verwendest, damit kein Gewöhnungseffekt einsetzt und Deine Aktionen im schlimmsten Fall zur „ach, eh nur ein alter Hut“-Reaktion bei den Journalistinnen und Journalisten führen.

Wie oft solltest Du diese Suchen wiederholen und Deine Infos über das Bild aktualisieren, dass im Internet über Dich und Dein Unternehmen existiert?

Wenn es besondere Ereignisse in Deinem Unternehmen gibt (Firmenjubiläum, neue Auszubildende, neues Produkt/ neue Dienstleistung, … ) empfehle ich Dir mindestens wöchentlich eine Kontrolle durchzuführen, um die Resonanz besser einschätzen zu können. Ansonsten solltest Du die Suche mindestens monatlich durchführen. Vermutlich kannst/ möchtest Du wenig Zeit damit verbringen. Da habe ich noch einen – für heute – letzten Tipp für Dich: Die Google alerts. Google bietet Dir an, Dir die Sucharbeit abzunehmen und Dir die Ergebnisse kostenfrei direkt in das Emailprogramm Deiner Wahl zu liefern. Wie das funktioniert, kannst Du hier nachlesen, in der offiziellen Beschreibung des Dienstes Google alerts.

Ich selbst nutze diesen Dienst nun schon seit vielen Jahren. Er erspart mir Ärger und hält mich (neben all den bereits beschriebenen Vorteilen) zusätzlich über Trendentwicklungen auf dem Laufenden. Denn selbstverständlich kannst Du Deinen „Such-Butler“ auch nach anderen Begriffen für Dich stöbern lassen. 😉

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