Vorteile und Nachteile von WordPress

Greife nie auf etwas zurück nur, weil es vielen Menschen gefällt. Dass etwas vielen Menschen gefällt, darf für Dich zwar kein Ausschlusskriterium für die Verwendung durch Dich sein, aber es sollte dazu führen, dass Du einen zweiten und auch dritten Blick auf eine Angelegenheit wirst, bevor Du eine Entscheidung triffst. Verlasse Dich nicht auf den Geschmack anderer Leute, setzte Dich selbst mit allem auseinander und finde Deinen eignen Weg! Hier erfährst Du etwas über die Vorteile und Nachteile von WordPress.

Es ist zum Beispiel kein Geheimnis, dass WordPress bei Website-Besitzern sehr beliebt ist. Es ist auch kein Geheimnis, dass ich selbst ebenfalls zu den Fans von WordPress gehöre und es aus Überzeugung weiterempfehle. Das heißt aber natürlich nicht, dass ich es für ein perfektes System halten würde. Nichts auf diese Welt ist perfekt, jede Rose hat ihre Dornen. Ob WordPress auch für Dich die beste aller Lösungen ist, kannst nur Du selbst entscheiden.

Quelle: Statista.com*  https://de.statista.com/infografik/12683/meistgenutzte-content-management-systemen-fuer-webseiten-weltweit/

*Der Link öffnet die genannte Website in einem separaten Tab. Durch den Klick wird der Zielseite per Cookie mitgeteilt, dass Du Dich von dieser Website aus auf den Weg gemacht hast. Weitere Infos zu Cookies und Co. und zu Deinen diesbezüglichen Rechten und Möglichkeiten findest Du in der Datenschutzerklärung.


Jede Münze hat zwei Seiten. Wie bei allen anderen Dingen im Leben gibt es auch bei WordPress Dinge, die für dieses Content Management System sprechen und Aspekte, die gegen die Nutzung sprechen. Lass uns gemeinsam einen Blick auf die einzelnen zu beachtenden Punkte werfen, damit Du sie gegeneinander abwägen und Deine ganz persönliche Entscheidung treffen kannst. 

Die Vorteile von WordPress

WordPress ist eine Open Source basierte Software. Das heißt, dass die Entwickler den Quellcode der Software für die Allgemeinheit frei zugänglich gemacht haben. Dadurch gibt es ein paar tolle Effekte: Jeder darf sie nutzen und jeder darf sie den eigenen Bedürfnissen anpassen. Dafür fallen keine Lizenzgebühren oder sonstige Zahlungen an. Es ist eine kostenfreie Software. Außerdem „gehört“ die Software nicht nur ein paar bestimmten Personen oder einem Großkonzern, sondern sie „gehört“ der Allgemeinheit.

Dadurch, dass jeder an WordPress mitwirken kann, steht die Software auf vielen Schultern und wird von tausenden kreativen Köpfen rund um den Globus stetig weiterentwickelt. Dabei ist für beides Platz, für das, was den Wünschen und Bedürfnissen der Mehrheit der Nutzer entspricht und zugleich für das, was nur für eine handvoll NutzerInnen von Interesse ist.

WordPress ist das meistgenutzte Content Management System. Ungefähr 30 Prozent der Websites die beim Ranking-Dienst Alexa unter die bekanntesten 10 Millionen Websites fallen, werden damit betrieben. Die WordPress Community ist enorm groß. Auf Wunsch können sich WordPress-NutzerInnen intensiv untereinander austauschen. Sie treffen sich im offiziellen WordPress Forum oder in kleinerem Rahmen bei Meetups oder in Barcamps.

Wer sich zu Themen rund um WordPress lieber individuell weiterbilden möchte, dem stehen zusätzlich noch umfangreiche Möglichkeiten in Form von Fachliteratur, DVDs, Bücher, sowie kommerzielle Workshops, Onlinekurse und Coachings zur Verfügung.

WordPress ist leicht zu bedienen. Jede(r) die/ der weiß, wie mit einem handelsüblichen Textverarbeitungsprogramm umzugehen ist und zusätzlich schon einmal ein Bild hochgeladen und es innerhalb eines Dokuments platziert hat, kann auch mit WordPress umgehen.

Es gibt eine gigantische Anzahl an Variationsmöglichkeiten, um Deine Website mit WordPress sowohl in technischer Hinsicht, als auch hinsichtlich des Layouts auszustatten. WordPress ist extrem flexibel und hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Wo es Vorteile gibt, da gibt es auch Nachteile. Das liegt in der Natur der Dinge.

Die Nachteile von WordPress

Wer beliebt ist, gibt eine gute Zielscheibe ab. Da WordPress im Internet weit verbreitet ist, lockt das System kriminelle Elemente an.

Um für eine möglichst große Zahl von Website-Entwicklern offen zu stehen, lässt WordPress teilweise die Nutzung von Codierungen zu, die in Programmiererkreisen als veraltet gelten und störanfällig sind, beziehungsweise für Hackerangriffe genutzt werden können.

Bei WordPress wird davon ausgegangen, dass die Website-Betreiberin/  der Website-Betreiber mitdenkt und Eigeninitiative zeigt, wenn es um die Sicherheit der eigenen Website geht. Es wird erwartet, dass regelmäßige Updates durchgeführt werden, sowohl für die WordPress-Software selbst, als auch für die auf der jeweiligen Website installierten Themes und Plugins. Manche WebsitebetreiberInnen sind jedoch zu gleichgültig, um für die Sicherheit ihrer Websites eigenständig Sorge zu tragen.

Es gibt immer mal wieder Änderungen bei WordPress. Du musst dranbleiben und Dich auf dem Laufenden halten. Das nimmt Zeit in Anspruch, ist jedoch notwendig. Nur so kannst Du erkennen, ob Themes und Plugins noch zeitgemäß sind oder von Dir ersetzt werden sollten.

Die Vorteile und Nachteile von WordPress im Überblick

Vorteile

WordPress ist eine Open Source basierte Software.

Es ist eine kostenfreie Software.

Sie „gehört“ der Allgemeinheit. Es gibt keine Abhängigkeit vom „good will“ eines Konzerns.

Tausende kreative Köpfe rund um den Globus entwickeln sie stetig weiter.

Die WordPress Community ist enorm groß und lädt zum Austausch von Ideen und Erfahrungswerten ein.

WordPress ist leicht zu bedienen.

WordPress ist extrem flexibel und hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Nachteile

WordPress ist, aufgrund seiner Beliebtheit, immer wieder Zielscheibe von kriminellen Elementen.

Teilweise wird die Nutzung von Codierungen gestattet, die in Programmiererkreisen als veraltet gelten und störanfällig sind, beziehungsweise für Hackerangriffe genutzt werden können.

Bei WordPress wird davon ausgegangen, dass die Website-Betreiberin/ der Website-Betreiber mitdenkt und Eigeninitiative zeigt, wenn es um die Sicherheit der eigenen Website geht. Manche sind hierzu jedoch zu gleichgültig.

Es gibt immer mal wieder Änderungen bei WordPress. Du musst dranbleiben und Dich auf dem Laufenden halten. Das nimmt Zeit in Anspruch.


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