Was heißt hier Dankbarkeit

„Dankbarkeit ist kein Gefühl – Dankbarkeit ist eine Haltung“.

Dieses Zitat stammt von Bruder David Steindl-Rast. Ich habe ihn vor einigen Jahren in einem Vortrag erleben dürfen und sehe ihn als einen Mönch, Mystiker und Grenzgänger. Er ist ganz klar christlich geprägt, hat aber viele Erfahrungen mit anderen Religionen.

Egal wie man zu Kirche und Glauben auch stehen mag, die neue Sichtweise über „Dankbarkeit“ hat mit der Arbeit von Bruder David, in unzähligen Vorträgen weltweit, einen neuen Aufschwung bekommen. Dieses grundlegende Thema will alle glaubensbedingten Grenzen hinter sich lassen und sollte meiner Meinung nach einen ganz neuen Stellenwert bekommen.

Ich überlege mir jeden Tag für was ich alles dankbar sein kann in meinem Leben aber auch gerade für das was heute ist. Das ist sicherlich für jeden verschieden. Aber alleine die Tatsache, dass ich darüber nachdenke, was mich gerade dankbar macht, heißt für mich, eine wirkliche Freude im Herzen zu empfinden. Diese lässt sich hervorragend „konservieren“ –  für schlechte Zeiten.

Mit Freude im Herzen Dankbarkeit empfinden

Von empfundener Dankbarkeit, wie sie einem eine bunte Blumenwiese, ein vorbeifliegender Schmetterling, das Lächeln eines Babys, der warme Blick meines Hundes oder was für einen Mensch auch immer wichtig ist, schenkt, davon kann ich zehren, wenn die Glücks-Kurve mal wieder eine Pause einlegt und sich das Gefühl einschleicht, dass alles was man dem Leben mühsam abgekämpft hat, gerade zunichte gemacht wird.

Aber ist denn das wirklich so? Wann empfinde ich denn das Leben als ewigen und mühevollen Kampf? Wenn ich die kleinen Gelegenheiten, die kleinen alltäglichen Dinge, die eigentlich in meinem Gehirn positiv verankert werden sollten – wenn ich nicht mehr in der Lage bin, diese Dinge zu sehen und dafür dankbar zu sein.

Wenn nur noch das zählt, was von aussen als „Erfolg“ angesehen wird – mein Auto, mein Haus, mein Boot…..

Erfolg folgt dem nach, der glücklich und dankbar ist

Egal wo wir gerade im Leben stehen, ob wir glauben, dass das Glück uns hold ist oder grad eine Pause einlegt: von innen heraus dankbar zu sein heisst, dem Leben zu vertrauen, dass nach jedem Sturm wieder Sonnenschein kommt.

Der Sturm zieht vorüber, also die Füsse still halten und den kleinen alltäglichen Dingen Beachtung und Dankbarkeit schenken – bis, ja bis die Sonne wieder hervorkommt.

Dann lohnt sich wieder das kräftige vorwärts schwimmen, dann können wir wieder im Fluss des Lebens mit fließen und dem Leben vertrauen. Denn auch die Momente im Leben, in denen wir glauben, der Übermacht der Bedrohung nicht entkommen zu können, bringen Gelegenheiten zu lernen und zu wachsen.

Nutzen wir sie für uns und sind dankbar für alles was das Leben bringt!

 

 

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